Von Park (Sequoia) zu Park (Yosemite)
27 juni 2024 - Zurich, Zwitserland
Hallo zusammen
vom einen Park in den andern, das ist so etwa das Motto dieses Berichtes. Es waren Toptage!
Viel Vergnügen!
20. Juni (68.2km)
Nach einer frischen, aber herrlichen Nacht verabschiedete ich mich von den beiden Schwestern.
Laut Karte hatte ich heute zwei längere Steigungen zu überwinden. Die erste begann gleich beim Camping. Nach der Fahrt von vorgestern wird irgendwie "alles" relativ. Ich hatte die Strasse wieder mehrheitlich für mich, die Tagestouristen würden später kommen, und wahrscheinlich von der Gegenseite.
Vom Little Baldy Saddle genoss ich bis zum Stony Creek Village eine Abfahrt.
Dort gönnte ich mir einen (zweiten) Kaffee und schon die ersten Chips🤭. Hier begann die zweite Steigung. Ich wurde aber bald von einem Flager angehalten. Seit Anfang Mai fällen sie auf einer 11km langen Strecke Bäume, die für den Verkehr gefährlich werden könnten. In etwa 3 Wochen sollte die Arbeit fertig sein. Ich durfte früher als alle andern los und die Arbeiter hatten wegen mir alle eine längere Pause🙃. In der Zwischenzeit war ich im Sequoia National Forest angekommen.
Beim Kings Canyon Overlook entdeckte ich zufällig den Buena Vista Trailhead von 1 Meile und nicht zu vielen Höhenmetern. Ich packte mein "Picknick" ein und machte mich auf den Weg zum BV Peak. War eine gute Entscheidung! Das Panorama war einmalig!
Zurück beim Velo begann die lange Abfahrt! Da aber der Hw 245 nach Pinehurst, meinem heutigen Ziel, gesperrt war, gab es noch einen 10km langen Umweg mit einer giftigen Steigung.
In Pinehurst zuerst im Saloon einen Caesarsalat "einfresen" und dann zum geplanten Camping. Irgendwie passte mir dieser nicht. So fuhr ich zurück zum Saloon. Dort hatten sie auch Plätze zum Zelten. Der Hauptgrund war aber, dass ich das Gefühl hatte, ich hätte heute ein Bier verdient.
Über das Preis-Leistungsverhältnis könnte man diskutieren. Für $40 hatte ich eine Toitoi Toilette, eine Outdoordusche mit jungen Fröschen, für den Picknicktisch musste ich fragen, aber etwas anderes machte mir mehr Sorgen: überall lag Abfall herum. Offensichtlich ist ein Bär in der Umgebung, die Frau vom Saloon bestätigte dies. Sie meinte aber auch, dass er nur bei den Abfallkübeln aktiv sei...ein sogenannt gut erzogener dann. Zum Glück war noch eine Familie aus Michigan in einem Cottage. Rachel (Mathlehrerin) willigte sofort ein, meine Taschen in ihrem Häuschen aufzubewahren. Später gingen wir zusammen in den Saloon und ich kam doch noch zu meinem Bier!
21. Juni (75.1km)
Sehr gut geschlafen!
Um 6 Uhr ging ich meine Taschen holen. Der grosse Kehrichtkübel wurde wieder aussortiert. Rachels Mann hatte vom Bären kurz vorher ein Foto gemacht.. doch irgendwie gut erzogen.
Ich fuhr etwas später los, da ich noch den Blog und Fotos hochgeladen hatte. Aber die ersten 25km waren sowieso eine Abfahrt mit vielen Kurven bis ich in den Hw180 einbog. Dort einen Kaffee- und Einkaufstop. Nach 7km verliess ich den Highway und fuhr wieder auf einer Secondary Road. Sie erinnerte mich landschaftlich an die Fahrt durch das Yokohl Valley: gelbbraune Landschaft, einzelne Ranches und es wurde wieder wärmer!
Im Wondervalley vor Piedra stoppte eine Frau und fragte, ob ich genug Wasser hätte und überreichte mir ihre Visitenkarte. Ich dürfe jederzeit anrufen. Wir kamen ins Gespräch und ich erfuhr dass sie und ihr Mann im September an den Bodensee kommen und auch eine Moselflussfahrt machen.
Für mich ging es weiter. Bei Piedra im Winston Park geluncht. Dann kam noch eine Steigung bis zum Pine Lake. Das Wasser stammt vom Kings River aus dem Nationalpark. Es war rund 2 Uhr und die Sonne brannte. Ein Mann stieg aus seinem Auto aus und übergab mir 2 Flaschen Wasser. Merci!
Noch ein Proteinshakestop und dann hatte ich zum ersten Mal Aussicht auf das Reservoir. Wunderschön! Ich genoss die restlichen 10km bis zum Camping Trimmer CG und freute mich auf die Dusche. Hatte heute morgen den letzten Platz (hat nur 10) reservieren können.
Bei meiner Ankunft dann die Ernüchterung: keine Toiletten und Duschen. Dann nahm ich mein Bad im See. Von Abkühlung konnte aber nicht wirklich die Rede sein...
Da es Wochenende war, hatte es wieder "auergattig" Leute, die ihr gesamtes Mobiliar von zuhause mitgenommen hatten.
Meine Nachbarn schenkten mir einen ganzen Sack mit Wassermelonenschnitzen. Wo die Leute aber später waren? Keine Ahnung. Am Morgen war ein anderes Auto/Zelt auf dem Platz.
Schlafsack brauchte es wieder mal nicht, es war zu warm.
22. Juni (62.3km)
Wieder früh los, weil am Schluss heute noch ein giftiger Anstieg bevor stand.
Aber auch der Anfang war nicht ohne. Bei einspurigen, schmalen Strassen ist es doch meistens steiler. Die kleinen lästigen Mücken fanden mich auch schnell wieder, deshalb "Bankraubtenue" setzen.
Die Rinder unterwegs zeigten jedoch relativ wenig Interesse an mir.
Nach 8km musste ich auf die Watts Valley Rd abzweigen, heute würde der Name Watts Rallye Rd besser passen. Es fand nämlich ein "Radrennen" statt, resp. die Teilnehmer konnten aus einer 100 Meilen oder 150 Meilen Strecke auswählen. Alle hatten Zeit für einen kurzen Schwatz, bevor sie mit ihren Carbonrennrädern den Berg "hinauf flogen" (wenigstens die ersten😉). Einen Wortwechsel fand ich lustig. Er:"German?", ich:"No, Swiss", er:"Even better".🤔
Auberry erreichte ich kurz nach 10 Uhr. Ich wusste, dass ich hier noch einkaufen und sicher etwas essen musste, wollte aber nicht zulange bleiben, weil dieser Anstieg noch kam. Beim Indischen Ladenbesitzer musste ich mich beinahe losreissen. Er erklärte mir ausführlich, wo ich in Indien velofahren könnte und wo nicht.. Indien steht auf meiner Liste nirgends🤭.
Das halbe Sandwich kam noch mit auf den Weg...
Ja, wenn ein Viadukt von Auberry nach North Fork existieren würde, dann hätte ich genau noch 180 Höhenmeter zurücklegen müssen. Leider gibt es diesen aber nicht, so dass ich nach einer Abfahrt zum San Joaquin River hinunter schlussendlich mehr als 600 Höhenmeter hinauf "durfte".
Es war Mittagszeit, und natürlich überlegte ich mir, ob ich bis später warten sollte. Aber ich hätte lange warten können, bis es abgekühlt hätte. Ich hatte neben Wasser genügend Extraflüssigkeiten (Tonic, isotonisches Getränk, Protein"bomben"shake) dabei. Bevor ich mich auf den Weg machte für die nächsten 9km stoppte ein Auto und "Luca Hänni"🤭 begrüsste mich! Schade, hatte ich kein Foto gemacht.
Später stoppte ein Ehepaar und gab mir einen Liter kaltes Wasser. Ja, das Wasser, das ich am Morgen abfülle, ist jeweils "leicht temperiert" oder doch eher "kurz vor dem Siedepunkt".
Ich schaffte auch diesen Aufstieg und kam ziemlich früh in North Fork, meinem heutigen Ziel an. Es war Samstag, sah aber aus wie Sonntag, praktisch alle Läden zu, ausser natürlich die Tankstelle und der Supermarkt, was für mich als "Antilädeler" ja reichte.
In North Fork hat es keinen Zeltplatz, bei einem Hostel kann man aber das Zelt im Garten aufstellen und Küche/Bad vom Hostel benutzen. Cool! Nach einigen SMS war alles geregelt.
Beim Kochen im Haus kam ich ins Gespräch mit Simon aus Rothrist. Nein, er hat nichts mit Rivella zu tun, sondern hat soeben ein Auslandsemester in SF abgeschlossen und kehrt Anfang Juli in die Schweiz zurück.
Weiter lernte ich Rick und Barbara aus Nelson (BC, Kanada) kennen. Rick (älter als 70 Jahre) nahm heute an einem Triathlon teil. Es steht wieder eine Einladung😊. Wir werden sehen.
Es war ein guter Tag, auch wenn die Temperaturen wieder beinahe 40 Grad waren...
23. Juni (45.7km)
Ja, heute nicht so viele Kilometer. Zwei Gründe: das heisse Wetter hält an, und ich "muss" meinen Aufenthalt für den Yosemite NP etwas planen. Gestern im Hostel habe ich noch die "Parkzeitung" mit allen Infos gelesen🙄. Das gefiel mir eigentlich gar nicht mit all den Vorreservationen, Eintrittsanmeldungen, Zugangslimiten usw. Soviel zum Thema "spontan reisen".
Aber dann erinnere ich mich an die Worte des Namibianischen Taxifahrers:"There is always a solution for every problem". Ich bin guten Mutes.
Barbara weckte mich wie vereinbart um 5 Uhr, so dass ich heute um 6.20 Uhr losfahren konnte. Mit der Katze des Hauses noch ein kurzes Techtelmechtel und später das Techtelmechtel mit den früh aufgestandenen kleinen lästigen Mücken. Was wollen die von mir?😩
Nach 10km erreichte ich den Bass Lake. Es ist ein "Erholungsgebiet" mit Zeltplätzen, Ferienhäusern, Hotels etc.
Zum Glück war ich früh, so dass die Jetboats nur vereinzelt am Herumbrummen waren. Aber viele Picknickplätze waren um 8 Uhr schon besetzt.
Nach dem See eine 5km lange Abfahrt zum Hw41, dem Hauptweg zum Yosemite.
Bei der Kreuzung noch einen kurzen Stopp und dann begann der Anstieg mit 600 Höhenmetern nach Fish Camp. Dieser war ca. 18 km lang und zum Glück nicht einmal so steil. Die Autofahrer waren nett zu mir und nahmen genügend Abstand von mir.
Einen unerwarteten (Joghurt)stopp beim "Super Pine Railroad". Eine Gruppe Inder wartete auf den "Dampfzug" von 13 Uhr, Tourist attraction.
Zur Mittagszeit erreichte ich Fish Camp (5000ft) und ass mein Picknick draussen. Kurz darauf kam Melissa mit den Kindern Nathalie (Praktikantin in der teuren Tenaya Lodge), Mia und Max bei mir an den Tisch sitzen. Ja, und so verging auch schon wieder beinahe eine Stunde😉
Der Weg zum Camping Summerdale war nur noch eine Meile. Es ist der letzte Camping vor dem Yosemite NP. Am Sonntag ist "First come, first serve", also ohne Reservation. Die Camphostin verwies mich auf ihrem Mann im Golfwagen. Ich wieder etwas am Jammern über die Kosten von $44.- für einen Zeltplatz mit nur Toilette und einem Wasserhahn. Dann kam der Mann etwas näher zu mir und sagte leise:"Take site 17, the people left this morning. It is already paid".
Ja, und da bin ich jetzt. Site 17 hätte Platz für sicher 10 Zelte und ich weiss schon, wo ich heute "bade": im Bach!
Das Seil für die Esswaren hängt auch schon im Baum (1 Versuch!) und jetzt noch etwas "schättele", weil zum "sünnele" ist es zu heiss.
24. Juni (66.1km)
Zum Zmorge musste ich die Taschen wieder aus dem "Hochsitz" herunterholen. Vor 7 Uhr startklar und ich konnte die Autos Richtung Park schon hören. Dann nichts wie los! Nach 2km kam die Zahlstation, noch keine Wartezeit. Bis Wawona, dem Infocenter eine Abfahrt. Dort alles noch geschlossen...
Nun begann der Anstieg. Auch heute "mit Begleitung" der lästigen Mücken. Die ersten Dreiviertel fuhr ich vor allem durch Waldgebiet. So war es angenehm kühl.
Bei einem Bananenstopp entdeckte ich im Hang unter mir ein braunes Tier, welches mich anschaute🐻. Ich redete ihm gut zu, ob es mich gehört hat, weiss ich nicht. Etwas weiter begegnete ich einem Reh, welches überhaupt nicht scheu war. Hier konnte ich ein Foto nehmen.
Mit zunehmender Höhe öffnete ich die Landschaft und ich sah die ersten senkrechten Felsen. Kurz vor dem Tunnel dann zum ersten Mal El Capitan und Half Dome in Sicht! Riesige Dinger!
Nach dem Tunnel dann der offizielle View Point auf das Tal! Und die Touristen! Holy Maccaroni....
Von da an war ich mit meinem Velo wieder besser dran als alle Autofahrer. Ich kam viel einfacher vorwärts oder fand schneller einen Parkplatz.
Noch eine kurze Episode mit einem Touristen. Als ich ihm erzählte, dass ich aus der Schweiz bin, meinte er:"I saw the flag, but was not sure if it is Switzerland or the Ambulance...".🙃
Beim Curry Village dann mal etwas essen und nachher zur Ranger Station für einen Zeltplatz. Das ging einfach: es gibt Hiker/Biker Sites für $8.-! Der einzige Nachteil ist, dass man nur eine Nacht bleiben darf. Ich könnte es gleich wie im Sequoia machen und bei jemandem "anhängen". Habe mich aber schon entschieden, morgen weiterzufahren.
Der Hiker/Biker Teil ist viel urchiger, als die reservierten Stellplätze. Ich war die einzige Bikerin, viele waren auf dem PCT Trail oder starteten hier den John Muir Trail.
Ich machte mich nochmals mit dem Velo auf den (Velo)weg zum Village. Ja, und dann gab es seit dem 15. Mai wieder mal ein paar Regentropfen! Diese Abkühlung tat richtig gut, auch wenn natürlich die Mücken mich noch mehr plagten..
Ich gönnte mir noch ein spätes Zvieri mit Pommes und Salat. Ich hatte auch mein Duschzeug dabei. Als ich aber beim Curry Village ankam und ich die Warteschlange sah, verzichtete ich darauf und wusch mich im Bach beim Camping.
25. Juni (35.8km)
Wie bereits erwähnt, entschied ich mich bereits gestern, das Yosemite Valley, nicht aber den Park zu verlassen.
Da mit einer Ausnahme noch alle Campings bis zum Tioga Pass auf 3031m.ü M. geschlossen sind, die Distanz mit zusätzlichen 1800 Höhenmetern vom Tal aus über 100km beträgt, war für mich klar, dass ich dafür zwei Tage brauche. Das Ziel für heute war also, zu diesem Camping zu fahren. Somit hätte ich dann einen Drittel heute schon zurückgelegt.
Heute erst um halb Sieben aufstehen...
Nach dem Zusammenpacken entschied ich mich, noch zum Mirror Lake zu fahren und so etwas näher beim Half Dome zu sein. Dieser Abstecher lohnte sich! (schaut die Fotos an!)
Dann noch ein paar Einkäufe tun und nach 10 Uhr machte ich mich auf den Weg. Schon bald aber eine "Zwangs"pause bei einem Flagger. Auch hier sind sie Bäume am Fällen. Auf meine Frage, wie viele Leute täglich in den Park kommen, meinte er:"Too many". Eine Dreigenerationenfamilie mit Velos war auch am Warten. Grossvätu schien mir etwas ungeduldig, versuchte dann mit seinem Mini-E-Bike mir zu folgen. Chasch dänke😄!
Kurz darauf begann der Anstieg, mit zusätzlich 3 Tunnels. Es ging sehr gut und ich genoss diese Fahrt sehr.
Bei Crane Flat zuerst an der Tankstelle für mich "tanken", dann nochmals die Karte für morgen studieren, wo ich Ess-oder Einkaufsmöglichkeiten haben werde.
Bevor ich zum Camping fuhr, kam ich noch in den Genuss einer heftigen Familiendiskussion à la Italien. Uh, das tönte laut, alle sprachen durcheinander. Alle Leute amüsierten sich herrlich, nur die Familie selber weniger...
Ja, und dann zum Camping. Wie ihr schon denken könnt, Frau Bachmann wieder ohne Reservation, der Camping natürlich "full". Die Rangerin (Brigid) bot mir sofort an, dass ich mein Zelt auf ihrem Platz aufstellen dürfe. Ihre Arbeitskollegin fragte:"Are you friends?" Brigid meinte:"Oh, yes, we have been good friends for years".😉. Ja, so habe ich mein Plätzli für heute auch wieder gefunden.
Auf morgen freue ich mich wieder besonders.
26. Juni (99.3km)
Ja, was soll ich zum heutigen Tag schreiben?
Ich wusste, dass es fast 80km bis zum Tioga Pass sein würde, meine Anfangshöhe war auf 1900 m.ü.M., der Pass liegt auf 3031 m.ü.M. und laut Karte gibt es einige Abfahrten (also dann auch zusätzliche Höhenmeter).
Was mich aber dazwischen qua Aussicht noch erwarten würde... keine Idee.
Die ganze Fahrt war einfach uuuuschön! Am Anfang galt die Aufmerksamkeit noch dem Wald, resp. den eventuell anwesenden Bären. Aber schon bald "musste" ich mir der Aussicht widmen.🤗 die Granitblöcke wurden immer imposanter. Der Yosemite Creek ist auf dieser Höhe wirklich nur ein Bergbach. Unvorstellbar, dass dieses Wasser später dann als Yosemite Fall in die Tiefe donnert.
Auch den Half Dome konnte ich nochmals bewundern, dieses Mal war ich schon fast auf Augenhöhe.
Ebenfalls wunderschön die Tuolumne Meadows (wo's für mich mal etwas flach war😄). Die letzten 10km entlang des Dana Rivers, auch sehr schön. Einzig die Mücken plagten mich wieder etwas..
So erreichte ich nach 6 Std 40 Min und 77.7 km im Sattel die Passhöhe und den Parkausgang. Hinter mir ein Bergpanorama mit Granitbergen, vor mir eine Farbenvielfalt von anderen hohen Bergen!
Ja, und dann kam die Abfahrt! Es ging 1300 Höhenmeter hinunter und das auf 22km und: ich hatte wieder mal meine eigene Fahrspur (sprich Shoulder). Nach dem ersten steilen Stück konnte ich bremslos Richtung Mono Lake "rauschen".
Bei der Tankstelle "mich" auftanken und dann zum Camping. Das Office war schon zu, ich ergatterte aber (wieder einmal) den letzten "Tent site".
So eine Dusche nach diesen 4 tollen Tagen war auch nicht ohne..
Am Abend noch lange mit den Nachbarn Eric und Debbie aus Groveland geplaudert und dann ab ins Säckli.
Dieser Tag: eines der Highlights dieser Tour!!
So, noch ca. 6 Tage on the road. Ihr könnt das nächste Mal lesen, wohin es ging.
Ich schicke euch etwas Sonne und Wärme
🙋🏻♀️

Groetjes
Jeroen